Wissenswertes, Inspirierendes und Persönliches aus der Welt der Edelsteine und Diamanten - exklusiv für Sie zusammengestellt.

Es gibt viele Wege, Stil zu beweisen ...

... doch nur wenige sind für die Ewigkeit.

Discover: schmucktraeume.com

28.05.2014

Die Perle an sich hat es nicht immer leicht. Verstaubt soll sie sein, spießig oben drein, und überhaupt nur noch ab einem gewissen Alter tragbar. Kurz: Die Perle leidet an einem Image, das ihr nicht einmal im Ansatz gerecht wird. Denn nicht ohne Grund schicken namhafte Designer wie Chanel ihre Models seit letztem Jahr vermehrt mit opulentem Perlenschmuck auf den Laufsteg – vom roten Teppich, wo Perlen zunehmend mit Diamanten um die Wette schimmern, ganz zu schweigen.

Doch während Trends kommen und gehen, bleibt die Perle vor allem eines: klassisch und so vielfältig kombinierbar wie kaum ein anderes Schmuckstück. Gerade weiße Südzuchtseeperlen gehen diesbezüglich mit gutem Beispiel voran. Ihr feiner Lüster und das strahlend reine Weiß verleihen jeder Frau femininen Charme und zeitlose Eleganz. Wie man sie am besten kombiniert, ist dagegen eine Frage des Designs, die die Südseeperle umgibt. Aus diesem Grund finden Sie nachfolgend einige modische Anregungen und Inspiration, wie man die Schönheiten aus dem Meer gekonnt in Szene setzt. 


      Dezente Designs, schlichte Eleganz
 

Südseeperlen Schmuckstücke in eher schlichten Designs sind wahre Allround-Talente. Keinerlei Modediktaten unterworfen, verleihen Sie im Grunde jedem Outfit das gewisse Etwas – egal ob dieses nun eher in dunklen, hellen oder intensiven Farbtönen gehalten ist. Tagsüber sorgen Südseeperlen beispielsweise in Kombination mit sportlich-legeren Outfits für einen Touch Eleganz und passen damit auch hervorragend zu Jeans, Lederjacke und T-Shirt. Genauso gut eignen sie sich aber auch in Kombination mit verspielter Kleidung, beispielsweise Rüschen-Blusen oder Spitzen-Kleidern. Hier unterstreicht etwa ein dezenter Südseeperlen Anhänger mit Brillanten den ohnehin schon femininen Charme der Kleidung hervorragend. Daneben erweist sich dezenter Südseeperlen Schmuck ebenso bei formellen Anlässen als perfekter Begleiter: Damen, die zum Beispiel oft Business-Kostüme oder Hosenanzüge tragen, können mit einem Paar Perlenohrstecker oder einem schlichten Südseeperle Ring zarte Akzente setzen und beweisen so wahres Understatement.



 

Extravagante Designs, die sofort ins Auge fallen


Südseeperlen Schmuck in ungewöhnlichen Designs beweist vor allem eines: die Tatsache, dass Perlen eben nicht nur Queen Mum vorbehalten sind. Im Laufe der Zeit haben sich im Perlen-Segment immer ungewöhnlichere Schmuckdesigns entwickelt, die beispielsweise locker mit opulentem Statement-Schmuck mithalten können, welcher vor allem bei jungen Frauen beliebt ist. Extravaganter und stattlicher Südseeperlenschmuck mit reichem Brillantenbesatz eignet sich perfekt in Kombination mit klaren Formen und schlichten Outfits. So kann schon allein ein stattlicher Südseeperle Brillanten Ring oder ein auffallendes Paar Ohrgehänge reichen, um einem schlichten schwarzen Kleid Eleganz und aufregenden Glamour zu verleihen. Hier steht dann ganz das Schmuckstück im Mittelpunkt. Doch auch im Alltag sind extravagante Südseeperlen Schmuckstücke durchaus tragbar. Ein opulenter Südseeperlen Anhänger sorgt genauso bei legeren Outfits – beispielsweise Jeans in Kombination mit Rollkragenpullovern oder Blusen – für das gewisse Etwas.





Schlichte Designs: 

Extravagante Designs:

11.05.2014


 Trends kommen und gehen, kostbare Edelsteine jedoch sind für die Ewigkeit. Das gilt ganz besonders für den Smaragd, der neben dem Saphir und dem Rubin zu den sogenannten Königssteinen zählt. Sein lebhaft grünes Feuer fasziniert die Menschen seit je her, sein Wert übersteigt zuweilen den Preis von Diamanten. Grund genug, den kostbaren Edelstein genauer unter die Lupe zu nehmen – und einige „Facetten“ besonders hervorzuheben.  



1. 6000 Jahre grünes Feuer

Der Smaragd ist ein gern gesehener Gast auf den roten Teppichen dieser Welt. Geschätzt wurde er allerdings schon viel früher, nämlich vor rund 6.000 Jahren. Bereits um 4000 vor Christus soll der Smaragd auf Edelstein Märkten in Babylon aufgetaucht sein. Spätestens zwischen 3000 und 1500 vor Christus wurden die begehrten Edelsteine in Ägypten gefördert, wobei die ägyptischen Minen zum damaligen Zeitpunkt die gesamte antike Welt mit Smaragden versorgten. Kein Wunder also, dass auch Cleopatra sich gerne mit raren Smaragden schmückte. Im Westen wurde der der Smaragd dann als erstes von Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) erwähnt, der vor allem der Oberschicht dazu riet, den Stein zu tragen, da er dem Besitzer mehr Bedeutung und Präsenz verleihe. Diese Ansicht begleitete den Smaragd dann auch auf seiner weiteren Reise – quer durch das antike Rom über die islamische Welt und China bis hin zur Schatzkammer der Romanows und zu den Kronjuwelen der Queen. Denn aufgrund seiner besonderen Schönheit war der Smaragd bis zur Moderne stets den Königen, Kaisern, Herrschern und Wohlhabenden vorbehalten.


2. Die Herkunft der schönsten Smaragde

Zwar handelt es sich bei den ägyptischen um die ältesten, jedoch nicht um die bedeutendsten Minen in der Geschichte der Smaragde. Während dieser einzigartige Edelstein zwar an vielen Orten entdeckt und gefördert wurde – etwa in Simbabwe, Zambia, Australien, Russland und einigen mehr -, bleibt ein bestimmtes Land immer noch Nummer eins: Kolumbien. Im 16. Jahrhundert von den Spaniern entdeckt, avancierten die kolumbianischen Minen schnell zu der Quelle, die die zweifellos schönsten Steine hervorbringt. Auch heute verzeichnen exquisite Smaragde aus Kolumbien Preise in Rekordhöhe, da ihr Feuer im Vergleich zu Smaragden anderer Herkunftsländer schlichtweg nicht zu übertreffen ist. Dabei gehören besonders die aus dem kolumbianischen Muzo Minengebiet stammenden Smaragde zu den schönsten und teuersten. Daneben zählt auch Brasilien zu einem bedeutenden Förderland – den kolumbianischen Steinen können die brasilianischen jedoch nicht das Wasser reichen.

3. Was macht einen Smaragd wertvoll?

Anders als bei Diamanten kommt es bei Smaragden nicht vorrangig auf die Reinheit an. Der Wert eines Smaragds bemisst sich dagegen an anderen Faktoren, wobei besonders Farbe und Leuchtkraft entscheidend sind. Kolumbianische Smaragde etwa sind dafür bekannt, dass sie auch ohne Belichtung im Dunklen leuchten. Derartige Smaragde erzielen regelmäßig extrem hohe Preise - besonders, wenn sie daneben einen begehrten und gleichmäßig verlaufenden Grünton aufweisen. Eher hellgrüne Smaragde sind an der unteren Preisskala anzusiedeln, Mittel- bis Grasgrün-Töne erweisen sich dagegen als wertvoller. Am kostbarsten sind allerdings Smaragde in kräftig tannengrün leuchtender Farbe. Wenn sie neben der Leuchtkraft und der Farbe noch eine entsprechende Größe und gute Transparenz aufweisen, also nicht von den smaragd-typischen Einschlüssen und Fissuren dominiert werden, kann ihr Karatpreis den feinster Diamanten locker übersteigen.


4. Jeder Smaragd ist ein Unikat

Einschlüsse gehören genauso zum Smaragd wie sein unverwechselbares Grün. Das Gesamtbild aus Einschlüssen und Fissuren wird daher auch „Jardin“ (französisch: Garten) bezeichnet, wobei jeder Smaragd seinen eigenen „Jardin“ hat und somit ein Unikat ist. Generell gilt natürlich: je weniger ausgeprägt der Garten ist, desto wertvoller ist auch der Stein. Vorsicht jedoch bei „lupenreinen“ Smaragden: Hier handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Fälschungen, denn im Gegensatz zu Brillanten gibt es schlichtweg keine Smaragde ohne Einschlüsse.

5. Ein funkelnder Nebeneffekt: Der Smaragd-Schliff

Da Smaragde im Vergleich zu anderen Edelsteinen in der Regel mehr Einschlüsse aufweisen, ist der kostbare Stein auch entsprechend spröde. Ihn zu schleifen erfordert fachmännisches Wissen und viel Erfahrung. Um auf dieses Charakteristikum des Smaragds zu reagieren, hat sich im Laufe der Zeit der Smaragdschliff entwickelt. Hier werden die Steine zunächst eckig (quadratisch oder rechteckig) geschliffen, die Kanten jedoch treppenartig abgestuft, um den Stein zu schützen. Auch die vier Ecken werden aus diesem Grund schräg abgestuft geschliffen. Es handelt sich somit nicht mehr um einen Rechteck-, sondern einen Achteck-Schliff. Mittlerweile taucht der Smaragdschliff aufgrund seines eleganten Erscheinungsbilds nicht nur bei Smaragden, sondern auch bei Diamanten und anderen Edelsteinen auf. Seinen Namen verdankt er jedoch eindeutig dem Smaragd.






Bilder - von oben nach unten:
Nobelklasse Smaragd Ring, begehrtes Tannengrün, Einzelanfertigung auf Kundenwunsch

02.05.2014

Wussten Sie eigentlich, welche Bedeutung mit dem Memory Ring verbunden ist?

Ob klassisch mit Brillanten und Diamanten, extravagant mit Farbsteinen, schlicht und einreihig, opulent und mehrreihig – der Memory Ring (auch Memoire Ring oder Eternity Ring genannt) zählt zu den Schmuckstücken, die keinerlei Modediktaten unterworfen sind. Doch daneben hat der Ring auch noch eine besondere Bedeutung, die ihn umso heller strahlen lässt. 


So steht der Memory-Ring für nichts Geringeres als die ewige Liebe, die durch den durchgängigen und damit nicht endenden Steinbesatz symbolisiert wird. Endloses Funkeln, ewige Liebe. Darum erfreut sich der Memory-Ring auch zu besonderen Anlässen oder Höhepunkten einer Beziehung – etwa Hochzeits- und Jahrestagen – größter Beliebtheit.



"Diamanten sind schon immer viel mehr als bloße Edelsteine gewesen. Sie sind auf der Haut funkelnde Geschichte." Dieses Zitat stammt von Stefan Kanfer, dem Autor von "The last empire: De Beers, Diamonds, and the World". Wie recht er damit hat, zeigt nicht nur die Lektüre seines Buch, sondern auch ein Blick auf die Geschichte des Diamanten. Wissenswertes über Diamanten lässt sich aber auch in Zahlen darstellen - ein kleiner Überblick:

4,25 Millionen Jahre: Alter des ältesten bekannten Diamanten

10 Mohs: relative Härte des Diamanten

56 Facetten plus Tafel verwandeln den Diamanten in einen Brillanten

46 Millionen US-Dollar: Preis des teuersten bei einer Auktion versteigerten Diamanten ("The Pink Graff", 24,78 ct.)
 
83,2 Millionen US-Dollar: höchster Preis, der bislang für einen Diamanten im Rahmen einer Auktion erzielt wurde ("The Pink Star", 59.60 Karat - da der Höchstbieter sich den Stein allerdings nicht leisten konnte, befindet er sich noch im Besitz des Auktionshauses "Sotheby's")
 
150 Kilometer unter der Erde: Mindesttiefe, in der ein Diamant entstehen kann

545,67 Karat: Gewicht des bislang größten geschliffenen Diamanten ("Golden Jubilee")

1250 Grad Celsius: Mindesttemperatur, die zur Entstehung eines Diamanten notwendig ist

3106,7 Karat: Gewicht des bislang größten Rohdiamanten ("The Cullinan")