Wissenswertes, Inspirierendes und Persönliches aus der Welt der Edelsteine und Diamanten - exklusiv für Sie zusammengestellt.

Es gibt viele Wege, Stil zu beweisen ...

... doch nur wenige sind für die Ewigkeit.

Discover: schmucktraeume.com

19.04.2014


Wussten Sie eigentlich, was es mit dem Begriff „Invisible Setting“ auf sich hat?

Auf die Frage, was genau ein Schmuckstück wertvoll macht, gibt es nicht nur eine Antwort. Natürlich – die Materialien, also Gold und Edelsteine, fallen ins Gewicht. Aber auch die Zeit, die die Fertigung in Anspruch nimmt, bestimmt den Wert maßgeblich mit. 


Denn bevor etwa ein aufwändig gefertigter Diamanten Ring die Hand einer Frau schmückt, müssen viele Phasen der Produktion durchlaufen werden. Nicht nur der Designer und der Goldschmied, sondern auch der Steinfasser spielt hier eine Rolle. Er setzt das Design in die Wirklichkeit um und fasst die jeweiligen Edelsteine in das Schmuckstück ein. Gängige Fassungen sind etwa die Zargen-, die Krappen- oder die Kanalfassung. Wesentlich aufwändiger dagegen ist das sogenannte „Invisible Setting“, also eine unsichtbare Fassung. 

Der Clou dabei: Es sind überhaupt keine Fassungen ersichtlich. Der Steinfasser, der für dieses Verfahren langjährige Erfahrung mitbringen muss, setzt in akkurater Handarbeit Stein an Stein nahtlos in das Schmuckstück ein. Fassungen befinden sich lediglich auf der Unterseite, sie sind also unsichtbar. So entsteht eine seidig glatte Oberfläche ohne Krappen oder Fassungen, die das Feuer der Steine noch mehr zur Geltung bringt. Qualität, die man sieht und fühlt.

Stattlicher Ring mit unsichtbar gefassten Diamanten im Princess Schliff


Oben links: Herz Anhänger mit unsichtbar gefassten Diamanten im Princess Schliff 
 
Wussten Sie eigentlich, wie das Tennisarmband zu seinem Namen kam?

Kein Zweifel: Tennisarmbänder sind und bleiben die ewigen Klassiker. Ihren Namen tragen sie dagegen erst seit vergleichsweise kurzer Zeit – genauer gesagt: seit 1987. Damals nämlich kam es im Rahmen eines US-Open-Matchs zu einem kleinen Zwischenfall. Die US-amerikanische Tennisspielerin und erste Weltranglistenführerin Chris Evert trug an diesem Tag ein wertvolles Brillanten Tennisarmband, das sich während des Spiels öffnete.


Als Evert schließlich bemerkte, dass ihr Armband verschwunden war, bat sie die Spielleitung, das Match kurz zu unterbrechen, um ihr Schmuckstück zu suchen – was glücklicherweise auch gelang. Seitdem werden die Armbänder, an denen sich Diamanten und Brillanten rundum aneinanderreihen, Tennisarmbänder genannt. Und wir lernen: Sie können sogar ein US Open Match unterbrechen.

  
Oben links: Tennisarmband mit Brillanten in Platin Carrés 
Unten links: Tennisarmband mit schwarzen Diamanten und weißen Brillanten
Unten rechts: Tennisarmband mit Brillanten in Krappenfassungen  

Wussten Sie eigentlich, dass es in der Welt der Edelsteine auch grüne Amethyste gibt?

Woran denken Sie, wenn von Amethysten die Rede ist? An intensives Violett, vielleicht sogar mit einem Hauch Pink? Das ist zunächst einmal richtig. Allerdings gibt es auch eine grüne Varietät dieses Edelsteins. 


Sie nennt sich Prasiolith – abgeleitet vom griechischen Begriff „prason“, der für Lauch steht und die außergewöhnliche Farbe dieses Edelsteins am besten beschreibt. Tatsächlich ist das zarte Lindgrün des Prasioliths nicht nur wunderschön anzusehen, sondern sucht auch in der Welt der Edelsteine zweifellos seinesgleichen. 






Oben links: Brillanten Ring mit einem Prasiolith im Cabouchon Schliff
Unten links: Diamanten Ring mit Amethysten im Kissen - und Baguette-Schliff
Unten rechts: Brillanten Ring mit einem stattlichen Prasiolith (22,13 ct.)

Wussten Sie eigentlich, dass der Saphir viele Gesichter hat?

Woran denken Sie beim Stichwort „Saphir“? An intensives Königsblau? Ceylon und Kaschmir, vielleicht sogar an den berühmten Verlobungsring von Lady Diana, der mittlerweile auch Kate Middletons Hand schmückt? Das ist zunächst richtig, denn Saphire in kräfigem Kornblumenblau zählen zweifellos zu den bekanntesten Saphiren und waren schon in mythologischen Erzählungen der Antike präsent.

Allerdings weist der Stein noch viele weitere Farbvarietäten auf, er spiegelt nahezu alle Farben des Regenbogens wider. Bunte Saphire werden dann "Fancy Sapphires" genannt. Violett, Rosé bis Pink, Gelb, Orange, Grün, Hellblau – der Saphir hat zweifellos viele strahlende Gesichter. 







Oben links: Regenbogen Saphir Anhänger mit Brillanten
Unten links: Pink Saphir Ring mit Brillanten
Unten rechts: Ceylon Saphir Anhänger mit Brillanten

18.04.2014

Wussten Sie eigentlich, wie der Tansanit zu seinem Namen kam?

Im Gegensatz zu vielen anderen Edelsteinen, etwa Rubinen, Saphiren oder Smaragden, handelt es sich beim Tansanit um eine recht junge Entdeckung. Zwar entstanden die wertvollen Steine schon vor Millionen von Jahren unter der Erde - doch erst im Jahre 1967 wurden sie zufällig in den Merelani Hills im Norden Tansanias, ganz in der Nähe des Kilimandscharos, gefunden. Gemologen und Fachleute waren sich einig: Dieser Edelstein war die Entdeckung schlechthin. Aufgrund seiner leuchtend dunkelblauen Farbe mit einem feinen Hauch violett galt er schon bald als „gemstone of the 20th century“. Doch seinen Namen verdankt er dem New Yorker Juwelier „Tiffany“, der den Tansanit zunächst als einziges Unternehmen vermarktete.

Denn: Unter Gemologen war der Tansanit damals noch als „blauer Zoisit“ bekannt. So zumindest lautet die eigentliche Bezeichnung des Steins. „Tiffany“ allerdings war der Ansicht, dass „zoisite“ (englisch) zu sehr an das englische Wort für Selbstmord, „suicide“, erinnern und sich daher nicht so gut verkaufen würde. Also wurde aus dem Zoisit der Tansanit – in Anlehnung an seine Herkunft Tansania, der bis heute einzige Ort, an dem Tansanite gefunden werden, weshalb der Stein auch so rar und wertvoll ist.







Oben links: Brillanten Ring mit einem Tansanit im Tropfen-Schliff (11,34 ct.)
Unten links: Tansanit Herz Ohrstecker mit Brillanten
Unten rechts: Brillanten Ring mit einem Tansanit im Kissen-Schliff (10,20 ct.)


17.04.2014

Wussten Sie eigentlich, dass auch gelbe Diamanten eine durchaus rentable Wertanlage sind?

Diamanten sind nicht nur für die Ewigkeit, sie gewinnen auch stetig an Wert. Während die Preisentwicklung weißer Diamanen gut dokumentiert ist, fehlen für "fancy diamonds" (farbige Diamanten) noch vergleichbare Daten. Nichtsdestoweniger schätzt Eden Rachminov, ein weltweit renommierter Experte auf dem Gebiet der farbigen Diamanten, dass allein der Wert gelber Diamanten in 1a-Qualität zwischen 2012 und 2013 um 35% gestiegen ist.

"While there is no formal price list for colored goods, Rachminov estimates that prices for pink diamonds are up about 30 percent from a year ago, while fancy intense vivid yellow goods are up around 35 percent, with lower-quality yellow diamonds up approximately 10 percent." (Quelle: Rapaport, Oktober 2013)



Brillanten Ring mit gelben Diamanten im Princess-Schliff, Weißgold-750