Wissenswertes, Inspirierendes und Persönliches aus der Welt der Edelsteine und Diamanten - exklusiv für Sie zusammengestellt.

19.04.2014


Wussten Sie eigentlich, was es mit dem Begriff „Invisible Setting“ auf sich hat?

Auf die Frage, was genau ein Schmuckstück wertvoll macht, gibt es nicht nur eine Antwort. Natürlich – die Materialien, also Gold und Edelsteine, fallen ins Gewicht. Aber auch die Zeit, die die Fertigung in Anspruch nimmt, bestimmt den Wert maßgeblich mit. 


Denn bevor etwa ein aufwändig gefertigter Diamanten Ring die Hand einer Frau schmückt, müssen viele Phasen der Produktion durchlaufen werden. Nicht nur der Designer und der Goldschmied, sondern auch der Steinfasser spielt hier eine Rolle. Er setzt das Design in die Wirklichkeit um und fasst die jeweiligen Edelsteine in das Schmuckstück ein. Gängige Fassungen sind etwa die Zargen-, die Krappen- oder die Kanalfassung. Wesentlich aufwändiger dagegen ist das sogenannte „Invisible Setting“, also eine unsichtbare Fassung. 

Der Clou dabei: Es sind überhaupt keine Fassungen ersichtlich. Der Steinfasser, der für dieses Verfahren langjährige Erfahrung mitbringen muss, setzt in akkurater Handarbeit Stein an Stein nahtlos in das Schmuckstück ein. Fassungen befinden sich lediglich auf der Unterseite, sie sind also unsichtbar. So entsteht eine seidig glatte Oberfläche ohne Krappen oder Fassungen, die das Feuer der Steine noch mehr zur Geltung bringt. Qualität, die man sieht und fühlt.

Stattlicher Ring mit unsichtbar gefassten Diamanten im Princess Schliff


Oben links: Herz Anhänger mit unsichtbar gefassten Diamanten im Princess Schliff 
 

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