Wissenswertes, Inspirierendes und Persönliches aus der Welt der Edelsteine und Diamanten - exklusiv für Sie zusammengestellt.

Es gibt viele Wege, Stil zu beweisen ...

... doch nur wenige sind für die Ewigkeit.

Discover: schmucktraeume.com

17.09.2017


Hochwertigen Schmuck online kaufenDer Kauf eines wertvollen Schmuckstücks ist vor allem eines: Vertrauenssache. Dementsprechend scheiden sich regelmäßig die Geister, wenn es um die Frage geht, wo man hochwertigen Schmuck am besten kaufen sollte: online, oder doch lieber offline, also vor Ort beim Juwelier? Die einen schwören auf die Vorzüge des Online-Shoppings, die anderen halten sich an die Devise „Schmuck kauft man beim Juwelier“. Die einen schätzen die vergleichsweise größere Auswahl im Netz, den schnellen Preisvergleich und die Möglichkeit, bequem vom Sofa aus eine Bestellung aufzugeben. Die anderen fühlen sich dabei unsicher und möchten ein Schmuckstück vor dem Kauf sehen, es anprobieren und sich persönlich beraten lassen. 

Nun gibt es auf die Gretchen-Frage „Online oder offline?“ natürlich keine allgemeingültige Antwort. Gleichzeitig gibt es viele Fragen, die sich dem Kunden, der sich für die Bestellung im Internet entscheidet, stellen. Worauf muss ich achten, ist der jeweilige Online-Shop auch seriös, und welche Vorteile habe ich, wenn ich statt beim Juwelier im Internet einkaufe? Fragen, auf die wir Ihnen Antworten geben und ein wenig Orientierung verschaffen möchten.

Hochwertigen Schmuck online kaufen – drei gute Gründe

Zunächst gilt für den Kauf beim Online-Juwelier das Gleiche wie für das Online-Shopping allgemein: Es ist bequem, man spart sich mitunter den Ausflug in überfüllte Innenstädte. Zudem hat der „Laden“ im Netz 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet. Er ist sowohl daheim über den PC oder das Tablet als auch unterwegs via Smartphone zu erreichen. Natürlich können Sie sich das jeweilige Schmuckstück nicht direkt ansehen. Dafür können Sie online allerdings solange stöbern, recherchieren, vergleichen und überlegen, wie Sie wollen und sich so viel Zeit nehmen, wie Sie brauchen. Kein Verkaufspersonal setzt Sie unter Druck, genauso wenig müssen Sie sich an Öffnungszeiten halten. Optimale Rahmenbedingungen also, um ganz in Ruhe eine Entscheidung zu treffen.
 
Darüber hinaus ist der Online-Einkauf oftmals günstiger als der Kauf im stationären Handel. Der Grund dafür liegt in der Kalkulation der Betriebskosten: Juweliere mit Ladengeschäft tragen erhebliche Kosten wie etwa die Ladenmiete, Aufwendungen für die Sicherheit etc. Online-Juwelieren entstehen zwar mitunter ebenso Kosten für ihre Mitarbeiter, für das Büro oder Werbung. Dennoch ist dieser Faktor hier oftmals niedriger als bei einem Ladengeschäft. Natürlich spielt in diesem Fall auch die Lage eine Rolle: Die Miete für ein Juwelier-Geschäft beträgt auf der Düsseldorfer Königsallee deutlich mehr als in einem Vorort von Bochum. Dennoch ist der Kostenaufwand online niedriger als offline – und diese Kostenersparnis macht sich wiederum auch beim Preis für das jeweilige Schmuckstück bemerkbar

Sicherheit dank Käuferschutz und Rückgaberecht

Viele potentielle Online-Kunden zögern dennoch, und zwar unserer Erfahrung nach häufig aus zwei Gründen: Zum einen, weil zum Schmuckkauf auch das haptische Erlebnis gehört, man also das Schmuckstück vorher anprobieren und genau begutachten möchte. Zum anderen, weil gerade im hochpreisigen Segment oftmals eine Hemmschwelle vorherrscht. Für die Online-Schmuckbranche gehen beide „Bedenken“ Hand in Hand: Zwar ist das haptische Erlebnis tatsächlich einer der wenigen Vorzüge, den ein Online-Juwelier im Vergleich zum Juwelier vor Ort nicht bieten kann. Denn das Schmuckstück halten Sie in der Regel erst nach Ihrer Bestellung in Ihren eigenen Händen. Gleichzeitig gibt das Widerrufsrecht Ihnen die Möglichkeit, ein Schmuckstück auch problemlos wieder zurückzugeben, wenn es Ihnen wider Erwarten doch nicht gefallen sollte, es Ihnen nicht steht oder Sie es sich anders vorgestellt haben. An dieser Stelle besteht für den Kunden also keinerlei Risiko. Das gilt ebenso für die Bedenken, die viele Kunden haben, wenn es um Online-Käufe im hochpreisigen Segment geht. Denn es sind gerade Zahlungsvarianten wie Paypal (ebenso wie die meisten Kreditkartenunternehmen), die einen vollumfänglichen Käuferschutz bieten – auch bei hohen Summen.

Auch dadurch erklärt sich, weshalb der Online-Luxusmarkt laufend wächst und immer mehr Kunden selbst im hochpreisigen Segment auf Online-Shopping setzen. Die „Welt“ schreibt dazu:

„Die Strategieberatung McKinsey rechnet damit, dass 18 Prozent der Luxuskäufe im Jahr 2025 online getätigt werden. Damit wäre das Internet nach China und den USA der drittgrößte Luxusmarkt der Welt. (…) Eine preisliche Hemmschwelle gibt es beim Schmuckkauf im Internet nicht. Das zeigt die Auswahl der Online-Boutique Moda Operandi, die sich auf exquisite Runway-Mode am obersten Ende der Preisskala spezialisiert hat. Seit Kurzem gibt es dort auch Designer-Echtschmuck zu Preisen ab 5000 Dollar, die Kategorie wuchs 2016 um 80 Prozent, in diesem Jahr rechnet man mit einem 200-prozentigen Wachstum.“


Vier Dinge, die Sie bei der Wahl des Online-Juweliers beachten sollten

Nichtsdestotrotz gibt es einige Dinge, die Sie beim Online-Schmuckkauf beachten sollten. Dabei steht die Seriosität des Unternehmens an erster Stelle. Egal, ob Sie im Netz Gegenstände des Alltags oder hochpreisige Waren kaufen möchten: Eine kurze Recherche bietet sich immer an, wenn Sie abseits der großen Plattformen wie Amazon unterwegs sind. Einfach als Stichwort den Namen des Onlineshops bzw. des Unternehmens in die Suchmaschine eingeben und prüfen, was dabei herauskommt. Sollten bereits auf der ersten Seite massenweise Beschwerden und Negativerfahrungen anderer Kunden erscheinen, sollten Sie sich natürlich lieber nach einem anderen Onlineshop umsehen. Ebenso aufschlussreich können Bewertungsportale bzw. Kundenbewertungen sein - wobei hier miteinkalkuliert werden sollte, dass sich unter den Bewertungen auch gefälschte Bewertungen befinden könen. Darüber hinaus bietet es sich an, zu überprüfen, wie lange der jeweilige Online-Juwelier schon auf dem Markt ist. Ein Onlineshop, der schon seit vielen Jahren im Geschäft ist, genießt dabei in der Tendenz eine höhere Vertrauenswürdigkeit. Denn in Zeiten, in denen das Internet volle Transparenz bietet, wird langfristig kein Onlinehändler überleben, der in Bezug auf Service und Ware nicht zuverlässig den hohen Ansprüchen seiner Kunden gerecht wird.

Das A und O: Viele gute, detailgetreue Bilder, ausführliche Produktbeschreibungen


Ist der Online-Shop seriös, geht es im Anschluss an die Details – und dazu zählen vor allem: umfassende Produktpräsentationen, die das haptische Erlebnis im Ladengeschäft so gut wie möglich ersetzen. Zwei Punkte fallen hier besonders ins Gewicht: einerseits die visuelle Präsentation des Produkts, also Bilder und ggf. Videos, andererseits die Produktbeschreibung.

Hinsichtlich der Bilder gilt: je mehr, desto besser. Denn nur, wenn das Schmuckstück aus allen Perspektiven abgebildet ist, gewinnen Sie einen wahrhaftigen Eindruck des Schmuckstücks an sich. Achten Sie also darauf, ob der Online-Shop genügend Bilder zur Verfügung stellt, die das Schmuckstück detailgetreu darstellen – von vorne, von hinten, von den Seiten, mit Fokus auf die Verarbeitung, mit Blick auf die Innenseiten, etc. Aufschlussreich sind auch Abbildungen, die das jeweilige Stück im getragenen Zustand zeigen: Ringe an der Hand, Ketten am Hals, Armbänder an den Handgelenken. Ein echtes Model ist hier in jedem Fall einer gezeichneten Skizze oder der Präsentation an einer Puppe vorzuziehen. Nur so lassen sich die wirklichen Dimensionen des Schmuckstücks auch wirklich erkennen. Hilfreich sind auch Videos, die das Schmuckstück in Bewegung und aus allen Perspektiven zeigen.

Ebenso relevant sind die Produktbeschreibungen. Hier kommt es bei weitem nicht nur auf die „harten Fakten“ wie Legierung, Karatgewicht oder Diamantenqualität an. Wichtig ist auch, zu erfahren, wie groß das Schmuckstück wirklich ist – also Länge, Breite und Tiefe des Ringkopfs oder des Anhängers, Breite der Ringschiene, Innendurchmesser eines Armreifs, Dimensionen eines Edelsteins/Diamanten etc. Bilder und Karatangaben allein können – besonders bei Diamant Solitären – oftmals täuschen. Wer zum Beispiel nicht weiß, wie der Durchmesser eines halbkarätigen Brillant-Solitärs ist, wird mitunter enttäuscht sein, wenn das Schmuckstück dann ankommt und man mit Blick auf die Bilder etwas Größeres erwartet hatte. Insofern gilt auch hier: je mehr Angaben zum Schmuckstück zur Verfügung gestellt werden, desto besser können Sie sich vorstellen, wie das Schmuckstück aussieht, ob es Ihrem Geschmack entspricht, ob es nicht vielleicht doch zu groß, klein oder breit ist. Gibt ein Juwelier all das nicht in seiner Produktbeschreibung an, sollten Sie sich keinesfalls nur auf die Bilder verlassen, sondern nach den exakten Maßen fragen. Ein kleiner Tipp zusätzlich: Wenn der Online-Juwelier genaue Maße angibt, bietet es sich an, zu einem Lineal zu greifen und sich die Dimensionen aufzuzeichnen. So wissen Sie ganz genau, was Sie erwartet – und vermeiden somit spätere Enttäuschungen und unangenehme Überraschungen.

Was wirklich zählt: Zertifikate und gute Beratung


Das Zertifikat gehört zum Schmuckkauf wie der Ring zur Verlobung. Das gilt selbstverständlich auch online. Jeder seriöse Online-Juwelier wird Ihnen zum Kauf Ihres Schmuckstücks ein Zertifikat aus seinem Haus mitliefern, das die wesentlichen Merkmale des Schmuckstücks (Spezifikationen der Edelsteine / Diamanten wie Karatgewicht, Reinheit, Farbe, Legierung / Goldgehalt, usw.) gemäß Herstellerangaben widergibt.

Geht es um Diamanten ab einem bestimmten Gewicht, wird Ihnen ein seriöser Onlineshop auch die Möglichkeit einräumen, zusätzlich ein gemologisches Gutachten, etwa ein GIA-Zertifikat, zu erhalten. Ein solches Gutachten enthält alle zentralen Merkmale des jeweiligen Diamanten, wobei jedes Zertifikat eine Nummer des jeweiligen Instituts enthält, so dass Missbrauch und Fälschungen ausgeschlossen sind. Somit sind Sicherheit und Transparenz auch dann gewährleistet, wenn Sie Diamanten online kaufen. 

Wie schon eingangs bemerkt, ist und bleibt Schmuckkauf Vertrauenssache. Auf die Beratung, die Sie schon vom Juwelier vor Ort kennen, müssen Sie dabei im Netz keinesfalls verzichten. Einen seriösen Onlineshop erkennen Sie daran, dass seine Mitarbeiter (oder im Fall von Inhaber-geführten Firmen auch der Inhaber selbst) telefonisch gut erreichbar sind und freundlich auf all Ihre Fragen eingehen. Wer generell beim Online-Kauf etwas zögert, kann auf diesem Wege auch sicherstellen, ob er sich beim jeweiligen Online-Juwelier gut aufgehoben fühlt oder nicht. So wie Sie eher nicht in einem Laden einkaufen werden, in dem Sie unfreundlich behandelt werden, so wenig werden Sie auch online dort einkaufen, wo der Mitarbeiter am Telefon Ihnen gegenüber ruppig und desinteressiert auftritt. Umgekehrt kauft man Schmuck am liebsten dort, wo man sich gut beraten fühlt – online wie offline. Rufen Sie also einfach an und lassen Sie dann Ihr Gefühl entscheiden.

07.06.2015



Vor kurzem berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrem „Mode & Design“ Ressort über einen neuen Trend aus der Schmuckwelt: Ringe in Hufeisenform. Tenor: „Schmuck muss nicht immer konventionell sein.“

Was zunächst ungewöhnlich klingt, ziert schon länger die Auslagen angesagter Schmuckdesigner. Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Ringe müssen nicht immer geschlossen sein. Auch offene Ringe, entweder mit einer kleinen „Lücke“ versehen oder in Form von zwei parallel zueinander verlaufenden Ringschienen gearbeitet, eignen sich als attraktive Begleiter, die mit Sicherheit ins Auge fallen. Die FAZ-Redakteurin Jennifer Wiebking schreibt dazu:

„Allerdings hat ein Ring neben der schmückenden noch eine praktische Funktion: Wenn man nervös oder gelangweilt ist, kann man gut mit ihm spielen. Da das Ende buchstäblich offen ist, da der Ring stets wie zufällig an den Finger gesteckt aussieht, macht das nur noch mehr Spaß.“
 Und weiter:
„Aber der offene Ring ist mehr als ein interessantes Konzept - diese Modelle müssen auch kommerzielle Renner sein. Das erkennt man daran, dass viele große Häuser nun den Trend aufnehmen.“


Auch wir sind der Ansicht, dass Ringe nicht immer geschlossen sein müssen. Gerade der Bruch mit den Konventionen und das Spiel mit den Erwartungen ist es, das uns nicht nur reizt, sondern unsere Goldschmiede zur Erschaffung ungewöhnlicher Kreationen inspiriert. 

Darum haben offene Ringe in exzellenter Verarbeitung in unserer Kollektion schon seit Jahren einen festen Platz. Ob mit exquisiten Edelsteinen und Brillanten ausgefasst oder mit erlesenen Perlen besetzt – in jedem unserer „Hufeisen Ringe“ vereinen sich ungewöhnliche Formen und feinste Materialien zu interessanten Eyecatchern, die Eleganz und Extravaganz zugleich ausstrahlen. 




Raffiniertes Design: Ein goldgelb schimmernde Citrintropfen in Brillanten-Begleitung dominiert bei diesem Ring den Ringkopf. Parallel dazu schwingt sich die Ringschiene herab, die auch hier nicht ganz geschlossen ist. Ein einzelner, in Zarge gefasster Brillant dient zudem als pfiffiger Akzent.



... gleiches Design, andere Schlifformen und Legierungen: Offene Ringe mit Brillanten und Halbedelsteinen haben wir auch mit oval facettiertem Amethyst und Blautopas sowie rund facettiertem Peridot angefertigt. 

 

Ungewöhnlich: Drei Brillanten Pavé Kugeln treffen auf eine makellose goldene Südseeperle, die Mitte des Rings bleibt jedoch offen. Bei einer stattlichen Länge von 2,7 cm dürfte dieses Schmuckstück kaum zu übersehen sein. 


 

Kontrastreiches Farbenspiel: Zwei Herzen, ausgefasst mit schwarze Diamanten und strahlenden VS-Brillanten, treffen sich fast in der Mitte des Fingers ... 



... und wer es etwas farbenprächtiger bevorzugt, dem könnte auch ein Blautopas Herz in Brillanten Begleitung gefallen.  




Vom Feinsten: VS-Brillanten in Micropavéfassung eingebettet in Roségold - dieser Ring fließt geradezu über den Finger, ohne ihn ganz zu umschließen.



Pure Extravaganz: Diese Schlange, ausgefasst mit Brillanten, schwarzen Diamanten und Rubinen, schwingt sich nicht nur um einen, sondern gleich um zwei Finger. Ein ausgefallener Blickfang, der vor allem durch seine edle Raffinesse besticht.


10.12.2014


Ob Weihnachten, Geburtstag, Hochzeitstag oder ein ganz individueller Anlass – es gibt kaum eine Frau, die sich nicht über ein edles Schmuckstück freuen würde. Denn exquisiter Schmuck hat sowohl materiellen als auch ideellen Wert. Und oft genug geht beides Hand in Hand. So sind beispielsweise Diamanten-Schmuckstücke als Geschenk nicht nur deshalb beliebt, weil sie nie an Wert verlieren. Sie symbolisieren gleichzeitig, dass die Liebe genauso wie der Diamant unvergänglich ist. Kaum ein Geschenk könnte also romantischer sein.

Gleichzeitig lassen sich viele Schmuckstücke aber auch zusätzlich in raffinierter Weise verschenken. Denn kaum etwas beeindruckt mehr als ein Geschenk, von dem man weiß, dass es nicht wahllos besorgt wurde, sondern dass sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Einige Anregungen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt:


Immer passend: Schmuckstücke aus mehrteiligen Sets

 

Der passende Ohrschmuck zum Ring, das zum Anhänger dazugehörige Armband – Sets erfreuen sich
auch bei unseren Kunden großer Beliebtheit. Denn Stil und Eleganz manifestieren sich nicht nur in der Wahl, sondern auch in der Kombination von Schmuckstücken. Und genau das gestaltet sich bei Sets denkbar einfach.

Daneben eigenen sich Schmuckstücke aus Sets auch hervorragend als raffiniertes Geschenk. Denn wenn eine Dame schon einen Ring aus unserer Kollektion besitzt, so freut sie sich beispielsweise beim nächsten Geburtstag mit Sicherheit über dazu passende Ohrstecker.
 

Bei vielen unserer Schmuckstücke handelt es sich um Stücke aus einem zwei- bis fünfteiligen Set. Ob wir beispielsweise zu einem Ring auch die dazugehörigen Ohrstecker anbieten, erfahren Sie stets in unseren Artikelbeschreibungen. Sollten wir dagegen kein passendes Pendant zu einem Schmuckstück anbieten, so fertigen wir Ihnen es auf Wunsch auch gerne an. 






Zeitlose Begleiter, perfekt zu kombinieren: Stacking Rings

 

Vor allem in den USA sind sie schon seit Jahren nicht mehr aus den Schaufenstern vieler Juweliere
wegzudenken: die Rede ist von „stacking rings“ (auch „stackable rings“ genannt), also vielen schmalen Halb Memory Ringen, die sich in vielfältiger Art und Weise kombinieren lassen. Egal ob allein, als Beisteckring (etwa zum Ehe- oder Verlobungsring) oder miteinander kombiniert getragen – stacking rings erweisen sich als zeitloser Begleiter für jeden Anlass. Verschiedene Legierungen und Größen sorgen für Abwechslung, während Brillanten in Begleitung von schwarzen Diamanten oder Farbsteinen aufregende Akzente setzen. Sie lassen sich je nach Lust und Laune der Trägerin kombinieren und sind zugleich keinerlei Modediktaten unterlegen.

 

Insoweit erweisen sich auch „stacking rings“ als kreative Geschenkidee. Wer etwa schon zwei Ringe mit weißen Brillanten trägt, freut sich gewiss über ein wenig Kontrast in Form eines Rings mit schwarzen Diamanten. So lässt sich die Ring Auswahl nicht nur stetig, sondern auch dem Anlass entsprechend (mal opulenter, mal dezenter – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt) erweitern.

 

Sets:

 

Stackable Rings:

09.07.2014

Heidi Klum, Jennifer Lopez und Kelly Clarkson bekamen sie zur Verlobung, Jane Fonda und Kate Winslet trugen sie anlässlich der Oscars – die Rede ist von farbigen Diamanten, die auch als „fancy diamonds“ bekannt sind. Schon längst zählen sie aber nicht nur zu den Lieblingen der Stars, sondern erweisen sich auch als gefragte Investments. Denn die funkelnden Schönheiten sind vor allem eines: rar. Auch aus diesem Grund erzielen besonders wertvolle farbige Diamanten im Rahmen von Auktionen regelmäßig Rekordpreise, worüber stets in den Medien berichtet wird. Kein Zweifel also: Farbige Diamanten üben eine besondere Faszination aus. Aber warum sind sie eigentlich so teuer? Woran erkennt man einen wertvollen Stein? Fragen über Fragen, die sich viele Außenstehende stellen – und von denen  wir an dieser Stelle einige der wichtigsten beantworten.

1. In welchen Farben kommen Fancy Diamonds vor? 

Farbige Diamanten existieren in nahezu allen Farben des Regenbogens. Das heißt konkret: von Gelb über Orange, Rot, Pink, Violett, Blau, Grün bis hin zu Braun. Auch dazwischen existieren bestimmte Nuancen, also zum Beispiel Gelb mit einem Stich Grün, Orange mit Braun-Tönen und so weiter. 

2. Was macht einen Fancy Diamond eigentlich wertvoll?

Ebenso wie bei weißen bis farblosen Diamanten zählen auch bei den farbigen „Kollegen“ Größe, Schliff und mitunter Reinheit.  Allerdings kommt es bei farbigen Diamanten vorrangig auf die Farbintensität an. Das renommierte und international anerkannte GIA (Gemological Institut of America) gibt hier eine Graduierungs-Skala vor, die von „faint“ (schwach) über „fancy“ bis zu „fancy vivid“ reicht. Letztere, also die besonders „lebhaft“ strahlenden und farbintensivsten Diamanten, sind zugleich die kostbarsten. Daneben spielt auch die „Reinheit“ der Farbe eine Rolle. Ein durchgehend kanariengelber Diamant ist somit wertvoller als ein gelber Diamant mit einem Hauch Grün.


3. Sind farbige Diamanten wirklich so rar?

Ja, denn farbige Diamanten erster Güte kommen in der Natur wesentlich seltener als lupenreine farblose Diamanten (D-IF) vor. Auf 10.000 geförderte weiße Schmuckdiamanten kommt beispielsweise lediglich ein gelber Diamant in hervorragender Qualität. Der auf Investment-Diamanten spezialisierte Anlageberater „Guildhall Diamonds“ bringt es wie folgt auf den Punkt: 

“Investment-grade color diamonds are the ultimate in rarity. While no official data is available, mining experts estimate to find a one-carat vivid, internally flawless color diamond would literally be one in a million.”

Darüber hinaus nimmt das Angebot an farbigen Diamanten schon jetzt rapide ab. Die Argyle-Mine in Australien etwa, die circa 90% aller rosa bis pinken Diamanten fördert, wird laut dem Minenbetreiber bis 2020 erschöpft sein. Ein weiterer Fundort ist bislang nicht bekannt. 

4. Und wie erklären sich die hohen Preise?

Geradezu schwindelerregende Preise bei international beachteten Auktionen (eine Auswahl finden Sie hier) erklären sich durch steigende Nachfrage, die auf ein denkbar schmales Angebot trifft. Kurz: viele Interessenten buhlen um äußerst wenige Diamanten. Dabei kommen die potentiellen Käufer nicht nur aus der Schmuckbranche. Auch Privatpersonen interessieren sich für fancy diamonds als Wertanlage – wobei die Zahl der Investoren aus Indien und China, also Ländern mit einer nun aufstrebenden Mittel- und Oberschicht, ebenfalls anwächst. Das Diamanten-Fachmagazin „Rapaport Diamond Report“ nennt für diese Entwicklung einen einleuchtenden Grund:

"But for now, consumers are looking for something unusual and exciting, with real value, at a time when low interest rates continue to drive the wealthy to invest in collectible, connoisseur items."

Die Vergangenheit gibt den Investoren übrigens Recht. Während Immobilien, Aktien, Anleihen und selbst Goldbarren immer wieder durch Rezessionen, Crashs und Krisen (zuletzt 2007/08) an Wert verlieren können, verzeichnen Fancy Diamonds seit Jahrzehnten keinen Preiseinbruch. Die bei Auktionen erzielten Preise kannten bislang nur eine Richtung: aufwärts.

5. Wie sieht die Preisentwicklung denn konkret aus?

Diesbezüglich gibt es nur wenige Statistiken - eben deshalb, weil farbige Diamanten im Gegensatz zu weißen eine größere Vielfalt aufweisen. Bei weißen Diamanten ist es möglich, die Preisentwicklung nach Größe, Reinheit, Schliff und Farbe zu erfassen. Wollte man dagegen die Wertentwicklung farbiger Diamanten in allen Größen, Schliffarten, Farben und vor allem Farb-Sättigungsgraden verfolgen, so wäre dies ein Ding der Unmöglichkeit. Jedoch schätzt beispielsweise der renommierte Diamanten Experte Eden Rachminow die Entwicklung wie folgt ein:

„While there is no formal price list for colored goods, Rachminov estimates that prices for pink diamonds are up about 30 percent from a year ago, while fancy intense vivid yellow goods are up around 35 percent, with lower-quality yellow diamonds up approximately 10 percent. Prices of fancy blue diamonds have increased by about 35 percent in the past two years, he added.” (Stand: Oktober 2013)

6. Lohnt sich auch ein kleinerer Diamant als Wertanlage?

Wenn es sich um einen Stein handelt, der vor allem bezüglich Farbe und Farbintensität erster Güte ist: auf jeden Fall! Dass es nicht immer auf eine stattliche Größe - also 20 Karat aufwärts - ankommt, beweist eine besonders aufsehenerregende Auktion, die im Herbst 2013 in Australien stattfand. Hier gingen zwei vergleichsweise „kleine“ pinke Diamanten (je 1,56 Karat und 2,51 Karat) aus der Argyle Mine für jeweils mehr als 2 Millionen US-Dollar in den Besitz der Höchstbietenden über.

Allerdings sind auch Investements unterhalb siebenstelliger Summen möglich. "Guildhall Diamonds" rechnet beispielsweise die Wertentwicklung eines gelben Diamanten (1,75 Karat, lebhaft, lupenrein) vor und kommt dabei auf beeindruckende Zahlen: Lag der Kaufpreis noch bei 74.500 US-Dollar, so konnte der Gegenwert des Steins nur drei Jahre später schon auf 175.000 US-Dollar zertifiziert werden.



Bilder:

28.05.2014

Die Perle an sich hat es nicht immer leicht. Verstaubt soll sie sein, spießig oben drein, und überhaupt nur noch ab einem gewissen Alter tragbar. Kurz: Die Perle leidet an einem Image, das ihr nicht einmal im Ansatz gerecht wird. Denn nicht ohne Grund schicken namhafte Designer wie Chanel ihre Models seit letztem Jahr vermehrt mit opulentem Perlenschmuck auf den Laufsteg – vom roten Teppich, wo Perlen zunehmend mit Diamanten um die Wette schimmern, ganz zu schweigen.

Doch während Trends kommen und gehen, bleibt die Perle vor allem eines: klassisch und so vielfältig kombinierbar wie kaum ein anderes Schmuckstück. Gerade weiße Südzuchtseeperlen gehen diesbezüglich mit gutem Beispiel voran. Ihr feiner Lüster und das strahlend reine Weiß verleihen jeder Frau femininen Charme und zeitlose Eleganz. Wie man sie am besten kombiniert, ist dagegen eine Frage des Designs, die die Südseeperle umgibt. Aus diesem Grund finden Sie nachfolgend einige modische Anregungen und Inspiration, wie man die Schönheiten aus dem Meer gekonnt in Szene setzt. 


      Dezente Designs, schlichte Eleganz
 

Südseeperlen Schmuckstücke in eher schlichten Designs sind wahre Allround-Talente. Keinerlei Modediktaten unterworfen, verleihen Sie im Grunde jedem Outfit das gewisse Etwas – egal ob dieses nun eher in dunklen, hellen oder intensiven Farbtönen gehalten ist. Tagsüber sorgen Südseeperlen beispielsweise in Kombination mit sportlich-legeren Outfits für einen Touch Eleganz und passen damit auch hervorragend zu Jeans, Lederjacke und T-Shirt. Genauso gut eignen sie sich aber auch in Kombination mit verspielter Kleidung, beispielsweise Rüschen-Blusen oder Spitzen-Kleidern. Hier unterstreicht etwa ein dezenter Südseeperlen Anhänger mit Brillanten den ohnehin schon femininen Charme der Kleidung hervorragend. Daneben erweist sich dezenter Südseeperlen Schmuck ebenso bei formellen Anlässen als perfekter Begleiter: Damen, die zum Beispiel oft Business-Kostüme oder Hosenanzüge tragen, können mit einem Paar Perlenohrstecker oder einem schlichten Südseeperle Ring zarte Akzente setzen und beweisen so wahres Understatement.



 

Extravagante Designs, die sofort ins Auge fallen


Südseeperlen Schmuck in ungewöhnlichen Designs beweist vor allem eines: die Tatsache, dass Perlen eben nicht nur Queen Mum vorbehalten sind. Im Laufe der Zeit haben sich im Perlen-Segment immer ungewöhnlichere Schmuckdesigns entwickelt, die beispielsweise locker mit opulentem Statement-Schmuck mithalten können, welcher vor allem bei jungen Frauen beliebt ist. Extravaganter und stattlicher Südseeperlenschmuck mit reichem Brillantenbesatz eignet sich perfekt in Kombination mit klaren Formen und schlichten Outfits. So kann schon allein ein stattlicher Südseeperle Brillanten Ring oder ein auffallendes Paar Ohrgehänge reichen, um einem schlichten schwarzen Kleid Eleganz und aufregenden Glamour zu verleihen. Hier steht dann ganz das Schmuckstück im Mittelpunkt. Doch auch im Alltag sind extravagante Südseeperlen Schmuckstücke durchaus tragbar. Ein opulenter Südseeperlen Anhänger sorgt genauso bei legeren Outfits – beispielsweise Jeans in Kombination mit Rollkragenpullovern oder Blusen – für das gewisse Etwas.





Schlichte Designs: 

Extravagante Designs:

11.05.2014


 Trends kommen und gehen, kostbare Edelsteine jedoch sind für die Ewigkeit. Das gilt ganz besonders für den Smaragd, der neben dem Saphir und dem Rubin zu den sogenannten Königssteinen zählt. Sein lebhaft grünes Feuer fasziniert die Menschen seit je her, sein Wert übersteigt zuweilen den Preis von Diamanten. Grund genug, den kostbaren Edelstein genauer unter die Lupe zu nehmen – und einige „Facetten“ besonders hervorzuheben.  



1. 6000 Jahre grünes Feuer

Der Smaragd ist ein gern gesehener Gast auf den roten Teppichen dieser Welt. Geschätzt wurde er allerdings schon viel früher, nämlich vor rund 6.000 Jahren. Bereits um 4000 vor Christus soll der Smaragd auf Edelstein Märkten in Babylon aufgetaucht sein. Spätestens zwischen 3000 und 1500 vor Christus wurden die begehrten Edelsteine in Ägypten gefördert, wobei die ägyptischen Minen zum damaligen Zeitpunkt die gesamte antike Welt mit Smaragden versorgten. Kein Wunder also, dass auch Cleopatra sich gerne mit raren Smaragden schmückte. Im Westen wurde der der Smaragd dann als erstes von Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) erwähnt, der vor allem der Oberschicht dazu riet, den Stein zu tragen, da er dem Besitzer mehr Bedeutung und Präsenz verleihe. Diese Ansicht begleitete den Smaragd dann auch auf seiner weiteren Reise – quer durch das antike Rom über die islamische Welt und China bis hin zur Schatzkammer der Romanows und zu den Kronjuwelen der Queen. Denn aufgrund seiner besonderen Schönheit war der Smaragd bis zur Moderne stets den Königen, Kaisern, Herrschern und Wohlhabenden vorbehalten.


2. Die Herkunft der schönsten Smaragde

Zwar handelt es sich bei den ägyptischen um die ältesten, jedoch nicht um die bedeutendsten Minen in der Geschichte der Smaragde. Während dieser einzigartige Edelstein zwar an vielen Orten entdeckt und gefördert wurde – etwa in Simbabwe, Zambia, Australien, Russland und einigen mehr -, bleibt ein bestimmtes Land immer noch Nummer eins: Kolumbien. Im 16. Jahrhundert von den Spaniern entdeckt, avancierten die kolumbianischen Minen schnell zu der Quelle, die die zweifellos schönsten Steine hervorbringt. Auch heute verzeichnen exquisite Smaragde aus Kolumbien Preise in Rekordhöhe, da ihr Feuer im Vergleich zu Smaragden anderer Herkunftsländer schlichtweg nicht zu übertreffen ist. Dabei gehören besonders die aus dem kolumbianischen Muzo Minengebiet stammenden Smaragde zu den schönsten und teuersten. Daneben zählt auch Brasilien zu einem bedeutenden Förderland – den kolumbianischen Steinen können die brasilianischen jedoch nicht das Wasser reichen.

3. Was macht einen Smaragd wertvoll?

Anders als bei Diamanten kommt es bei Smaragden nicht vorrangig auf die Reinheit an. Der Wert eines Smaragds bemisst sich dagegen an anderen Faktoren, wobei besonders Farbe und Leuchtkraft entscheidend sind. Kolumbianische Smaragde etwa sind dafür bekannt, dass sie auch ohne Belichtung im Dunklen leuchten. Derartige Smaragde erzielen regelmäßig extrem hohe Preise - besonders, wenn sie daneben einen begehrten und gleichmäßig verlaufenden Grünton aufweisen. Eher hellgrüne Smaragde sind an der unteren Preisskala anzusiedeln, Mittel- bis Grasgrün-Töne erweisen sich dagegen als wertvoller. Am kostbarsten sind allerdings Smaragde in kräftig tannengrün leuchtender Farbe. Wenn sie neben der Leuchtkraft und der Farbe noch eine entsprechende Größe und gute Transparenz aufweisen, also nicht von den smaragd-typischen Einschlüssen und Fissuren dominiert werden, kann ihr Karatpreis den feinster Diamanten locker übersteigen.


4. Jeder Smaragd ist ein Unikat

Einschlüsse gehören genauso zum Smaragd wie sein unverwechselbares Grün. Das Gesamtbild aus Einschlüssen und Fissuren wird daher auch „Jardin“ (französisch: Garten) bezeichnet, wobei jeder Smaragd seinen eigenen „Jardin“ hat und somit ein Unikat ist. Generell gilt natürlich: je weniger ausgeprägt der Garten ist, desto wertvoller ist auch der Stein. Vorsicht jedoch bei „lupenreinen“ Smaragden: Hier handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Fälschungen, denn im Gegensatz zu Brillanten gibt es schlichtweg keine Smaragde ohne Einschlüsse.

5. Ein funkelnder Nebeneffekt: Der Smaragd-Schliff

Da Smaragde im Vergleich zu anderen Edelsteinen in der Regel mehr Einschlüsse aufweisen, ist der kostbare Stein auch entsprechend spröde. Ihn zu schleifen erfordert fachmännisches Wissen und viel Erfahrung. Um auf dieses Charakteristikum des Smaragds zu reagieren, hat sich im Laufe der Zeit der Smaragdschliff entwickelt. Hier werden die Steine zunächst eckig (quadratisch oder rechteckig) geschliffen, die Kanten jedoch treppenartig abgestuft, um den Stein zu schützen. Auch die vier Ecken werden aus diesem Grund schräg abgestuft geschliffen. Es handelt sich somit nicht mehr um einen Rechteck-, sondern einen Achteck-Schliff. Mittlerweile taucht der Smaragdschliff aufgrund seines eleganten Erscheinungsbilds nicht nur bei Smaragden, sondern auch bei Diamanten und anderen Edelsteinen auf. Seinen Namen verdankt er jedoch eindeutig dem Smaragd.






Bilder - von oben nach unten:
Nobelklasse Smaragd Ring, begehrtes Tannengrün, Einzelanfertigung auf Kundenwunsch